Das Menü für den Informationshungrigen

Drei waagrechte Striche, hinter denen sich viel verbirgt: Im Webdesign hat sich ein Icon durchgesetzt, das meist als (Ham)Burger, manchmal auch als Sandwich oder sogar Luftschlitz bezeichnet wird. Der Vorteil: Es sieht cool aus, braucht nicht viel Platz, und die meisten Besucher haben sich daran gewöhnt. Da etliche reichweitenstarke Anbieter, Facebook beispielsweise, schon seit Jahren auf diesen Button setzen, konnten die User Erfahrungswissen ansammeln, was sie beim Burger erwartet. Und meistens ist das tatsächlich das gesamte Menu, das einem auf einen Klick serviert wird. Testen Sie das gleich mal auf unserer wyynot-Seite!

 

Von wegen Geheimrezept

Der Button hat allerdings das gleiche Problem wie seine kalorienhaltigen Namensgeber: Mitunter sind darin Zutaten, die nicht unbedingt hineingehören. Wer seine wichtigsten Inhalte hinter den drei Strichen versteckt, geht das Risiko ein, dass sie in der Masse verschwinden. Wer gleich alle Inhalte in den Burger packt, verärgert die Kunden, die gerne sehen, was sie vorgesetzt bekommen sollen.    Damit erklärt sich auch, warum das Hamburger-Icon, das bereits 1981 für die Benutzerfläche der Workstation Xerox Star entwickelt wurde, zwischenzeitlich in der Versenkung verschwand: Schließlich wollte man der Frühzeit des Internet gleich alles zeigen, was man anzubieten hatte. Das Endlos-Menü zum Durchscrollen war praktisch Pflicht auf der Startseite.

 

Augen auf bei der Burgerwahl

„Das Burger-Icon ist ein zweischneidiges Schwert“, bestätigt wyynot Grafik-Designer Fabian Rensch. „Er kann eine ganz klare Leitfunktion haben, aber für die User-Experience ist er mitunter auch ein Hindernis“, ergänzt wyynot-Webdesigner Filip Tillmann. Deshalb achtet er immer sehr genau darauf, den Button nur dann einzusetzen,  wenn die Informationsstruktur es zulässt. „Für kleine Webseiten ist ein klassisches Listenmenu auf der Startseite oft zielführender.“ Bei Kunden, die sich mit zahlreichen Produktkategorien in unterschiedlichen Branchen bewegen, kann der Burger die Navigation sinnvoll ergänzen.

 

Info to go

Am besten schmeckt es aus der Hand: Seine Stärke beweist der Burger in der mobilen Anwendung. Auf dem Smartphone-Display findet das Versprechen auf eine erweiterte Navigation seine ideale Umgebung. Damit bleiben die Startseiten schlank und die Ladezeiten kurz. Mit dem derzeit geltenden Motto „Mobile first“ darf der Hamburger sich vermutlich weiterhin auf eine starke Nachfrage einstellen. Unsere Designer bei wyynot kochen für Desktop mittlerweile ein anderes Süppchen — Sie dürfen gespannt sein!

 

Sind Sie anderer Meinung? Oder wollen Sie mehr Details erfahren.
Ich freue mich jederzeit über ein gutes Gespräch.

Ihre Jasmin Hanf

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